Die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse

Mit dem Logo „Fledermäuse brauchen Freunde“ auf seinem T-Shirt wirbt Thomas Steinke für die Unterstützung der gefährdeten Tiere. Der pensionierte Förster beschäftigt sich mit ihnen seit mehr als 25 Jahren. Auf Einladung des Vereins Erneuerbare Energien und des Klimaschutzmanagers der Stadt Schotten Richard Lang war er in das Historische Rathaus gekommen, um über unsere heimischen Fledermäuse, ihre Lebensweise und den Einfluss der Menschen auf ihren Lebensraum zu referieren. Fledermäuse seien „heimliche Lebewesen“, weil sie Nachttiere sind, so Steinke. Den Menschen im Mittelalter waren sie unheimlich und symbolisierten das Böse in Teufelsgestalt. Anders war es in China, wo sie für ein langes Leben, Reichtum, Gesundheit, Glück und einen „leichten Tod“ stehen.

Referent Thomas Steinke mit der EES-Vorsitzenden Jutta Kneißel und dem Schottener Klimamanager Richard Lang

Fledermäuse gehören erdgeschichtlich mit zu den ältesten Säugetieren. Und seien die zweitgrößte Säugetiergruppe nach den Nagetieren. In der Grube Messel bei Darmstadt wurde ein Fossil mit einem geschätzten Alter von 47 Millionen Jahren gefunden. Weltweit gibt es etwa1.100 Arten, davon in Deutschland 25 und in Hessen 19. Im Vogelsberg sind 17 Arten nachgewiesen wie die Zwergfledermaus, das Graue Langohr, die Wasserfledermaus oder die Bechsteinfledermaus. Die archaischen Lebewesen hätten sich in ihrer Evolutiosgeschichte die Nacht als relativ „konkurrenzfreien Raum“ mit wenigen natürlichen Feinden erobert. Sie seien Insektenjäger, die sie nachts jagten. Dabei orientieren sie sich mit Ultraschall, den sie im Durchschnitt 20-mal pro Sekunde über den Mund ausstoßen. Über das Echo erkunden sie die Gegend und erkennen selbst die Art ihrer Beutetiere, die sie dann mit ihrer „Flughand“ – die wir als Flügel ansehen – fangen. Sie ist ihr Fangköcher.

Fledermäuse werden als „Einzelkinder“ im Frühsommer in einem Wochenstubenquartier geboren und dort von ihren Müttern im Sommer aufgezogen. In manchen Quartieren gibt es bis zu 1000Mütter, die sich mit ihren Krallen an Mauervorsprüngen, unverputzten Hauswänden oder im Balkenbereich der Decke kopfüber aufgehängt haben. Manchmal  hängen sie so dicht zusammen, dass sie als Einzeltiere kaum zu unterscheiden sind. Die Mütter der Zwergfledermäuse z.B. müssen jede Nacht bis zu 3.000 Beutetiere fangen – das entspricht mehr als der Hälfte ihres Körpergewichtes – um genügend Muttermilch für ihr Junges zu produzieren. Bei der Rückkehr erkennen sie es am Geruch und an der Stimme. Nur wenige Fledermausartengebären auch mal Zwillinge. Die Aufzucht der jungen Fledermäuse dauert nur 6 – 8 Wochen. Ab August beginnt die Zeit der Paarung in einem Paarungszwischenquartier. Die Weibchen paaren sich oft mit mehreren Männchen. Einmalig in der Tierwelt ist das „Konservieren“ der Spermien über den Winter in der Gebärmutter des Weibchens. Das Ei wird erst nach dem Winterschlaf im Frühjahr befruchtet. Die Tragzeit dauert etwa 9 Wochen. Im Herbst nach der Aufzucht der Jungen fressen sich die Fledermäuse einen Fettvorrat an bevor sie in einem Winterquartier in eine Winterschlaflethargie fallen. Während ihr Normalpuls 500 bis 1000 Schläge pro Minute beträgt, sinkt er dann auf 40 Schläge, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Deshalb sollten Fledermäuse im Winter nicht gestört werden. Fledermäuse können bis zu 25 Jahre alt werden.

Lektüre zur geheimnisvollen Welt der Fledermäuse

Natürliche Feinde der Fledermäuse sind Marder, Katzen, Greifvögel oder Waschbären. Problematischer seien jedoch die vom Menschen verursachten Gefährdungen. Das wichtigste Problem sei der Nahrungsmangel durch den drastischen Rückgang von Insekten. „Wer vor 40 Jahren mit dem Auto von Schotten nach Friedberg fuhr, hatte eine mit toten Insekten verschmierte Frontscheibe. Heute bleibt sie klar“, so Steinke. Die Ursache seidie extreme Intensivierung der Landwirtschaft, z.B. mit Monokulturen undgroßflächigem Maisanbauund damit eine Verarmung der Landschaft. Der Autoverkehr, schnellfahrende Züge in Tunneln mit heftigen Druckschwankungen setzten den Fledermäusen ebenso zu wie Windkraftanlagen besonders in Waldgebieten. Es gäbe dazu eindeutige seriöse Studien. Was Fledermäuse und letztlich auch die Menschheit am meisten gefährden sei jedoch das Artensterben, wie wir es in der Nahrungskette der Fledermäuse erleben, die Überdüngung unserer Erdeund der Klimawandel.  Und zwar in dieser Reihenfolge, betonte Thomas Steinke. Das hätte gerade eine wissenschaftliche Studie ergeben. „Was können wir selber tun?“ fragte er abschließend. Unseren „Ökologischen Fußabdruck“ drastisch verkleinern, Blumenwiesen anlegen und Quartiere bereitstellen. Fledermausfreundliche Häuser würden ausgezeichnet.

Frankfurter Rundschau vom 24. und 25. August 2019

 

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Solarstrom vom Balkon

„Wir befinden uns weltweit in einer Revolution. Unser Energiesystem wird umgekrempelt. Die Monopole auf die Stromerzeugung und Stromvermarktung werden zusammenbrechen.“ Das ist jedenfalls die Prognose von Dipl.-Ing. Achim Parbel vom Vorstand der Mittelhessischen Energiegenossenschaft (MiEG). Auf Einladung des Vereins Erneuerbare Energien für Schotten (EES) und des Klimaschutzmanagers der Stadt Schotten Richard Lang referierte er im Dorfgemeinschaftshaus von Rainrod über die „Energiewende von unten“.

Schottens Klimaschutzmanager Richard Lang, die EES-Vorsitzende Jutta Kneißel und der MiEG Vorstand Achim Parbel (von links)

Bisher hätten die monopolistischen Stromerzeuger vor allem Tarife für den zentral erzeugten Strom verkauft. Das ändere sich gerade, weil immer mehr Strom dezentral, nahe beim Verbraucher erzeugt werde. Eine Möglichkeit dafür bieten die inzwischen sehr preiswerten Balkon-Photovoltaik-Module. Wohnungsmieter und nicht nur Hauseigentümer können damit ihre Energiewende selber vorantreiben. Es ist die Stromerzeugung für Jedermann. Bis zu 600 Watt könnten damit pro Stromkreis und Sicherungsautomaten erzeugt werden. Damit ließe sich die Grundlast von Kühlschrank, Gefriertruhe und Stand-By-Geräten in einem 3-Personen-Haushalt abdecken.

Mit diesen Modulen komme der Strom nicht mehr aus sondern in die Steckdose. Der Modulstrom kann über eine Schuko Steckdose in den häuslichen Stromkreislauf eingespeist und dort verbraucht werden. Die Balkon-PV-Module haben einen integrierten VDE-Norm-gerechten Mini-Wechselrichter. Der Modulrahmen ist gleichzeitig der Montagerahmen und lässt sich mit einer einfachen Halterung z.B. auf dem Balkon montieren. Das könnten auch Laien. „Durch die Praxiserfahrungen von über 200.000 steckbaren Solargeräten ist auch der Anschluss mit Schuko Stecker mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik in Einklang zu bringen“, heißt es dazu in der DIN VDE Richtlinie. Wer seiner Elektroinstallation nicht traut, lässt seine Stromkreise durch einen Elektroinstallateur prüfen und der schreibt eine Bescheinigung für den Netzbetreiber. Auf jeden Fall macht es Sinn, sich mit einem erfahrenen Partner wie z.B. der MiEG oder in der monatlichen Energie-Sprechstunde bei Herrn Kolb in der Stadtverwaltung vorher zu beraten.

Allerdings müssten sich die Kleinstromerzeuger beim regionalen Energieerzeuger wie der OVAG anmelden. Bei der OVAG gäbe es auch die entsprechenden Formulare. Sie müssten das auch von Laien seit dem 27. April 2019 akzeptieren. In den Niederlanden und in Belgien ist das nicht notwendig. Schließlich könne man den Tiefkühlschrank oder den elektrischen Rasenmäher ja auch ohne solchen bürokratischen Aufwand betreiben, sofern sie den anerkannten technischen Richtlinien entsprächen. Das scheinen auch bei uns viele Stromselbsterzeuger so zu sehen. Von den inzwischen über 20.000 installierten Modulen in Deutschland seien nur ein Bruchteil angemeldet.

Manche „Experten“ halten diese Vision für eine Utopie. Doch da hält es Achim Parbel mit Mahatma Gandhi: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du“. Das Lachen wird weniger. Aber die großen Stromerzeuger haben den Kampf noch nicht aufgegeben. Mit der umweltverschmutzenden Braunkohleverstromung lässt sich noch immer gut Geld verdienen. Schauen wir uns jedoch in der Welt um, so sind die Kleinstromerzeuger in vielen Gegenden bereits auf der Gewinnerseite. Und zwar überall dort wo es keine zentrale Stromerzeugung mit riesigen Stromtrassen gibt. In der Mongolei steht an jedem Nomadenzelt eine Solarmodul.

Im zweiten Teil der Veranstaltung präsentierte Schottens Klimaschutzmanager Richard Lang das hessische Solarkataster. Es ist ein kostenloses Werkzeug, um standortgenau die Eignung von Dach- und Freiflächen für Solarinstallationen zu prüfen. Er demonstrierte das an den Dachflächen des DGH Rainrod. Außerdem lässt sich mit dem Solarkataster eine Ertrags- und Wirtschaftlichkeit-Berechnung durchführen.   https://www.energieland.hessen.de/solar-kataster

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Auftakt zum Stadtradeln in Schotten

Schottener Radelgruppe im Kurpark von Bad Salzhausen

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Schotten spart an seiner Zukunft

Leserbrief im Kreis Anzeiger am 7. Juni 2019

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Die persönliche Energiewende mit selbstgenutztem Strom und LED-Beleuchtung

Warum sich eine neue Photovoltaik-Anlagen für den Selbstverbraucher rechnet

Rechnet sich heute noch eine Photovoltaik-Anlage, wo die Einspeisevergütung inzwischen auf 15 Cent pro Kilowattstunde abgesenkt wurde und monatlich weiter sinke? Yves Léonard, Geschäftsführer der Firma Alphasol in Bad Nauheim antwortete darauf mit einem klaren Ja! Seine Firma ist Systemanbieter für erneuerbare Energien und energieeffiziente LED-Beleuchtungen. Allerdings seien inzwischen viele potenzielle Investoren durch das Hin und Her in der Energiewende genau so verunsichert wie die Anbieter. Der Verein Erneuerbare Energien für Schotten (EES) hatte ihn gebeten, diese komplizierte Gemengelage aufzuhellen.

Der Anschaffungspreis für eine sechs KWp-Anlage betrage heute 9.000 Euro, so Léonard. Sie erfordere eine nutzbare Dachfläche von 50 Quadratmetern. Das entspreche der normalen Größe eines Eigenheims. Hinzu kämen laufende Kosten für Versicherung, Rückstellungen für Wechselrichter und Zählermiete von 150 bis 200 Euro jährlich. Selbst wenn die Anlage zu 100 Prozent fremdfinanziert werde, ließe sich noch immer eine angemessene Rendite für die nächsten 20 Jahre erzielen. Sie errechne sich aus der garantierten Einspeisevergütung von 15 Cent pro Kilowattstunde und von durchschnittlich 20 Prozent Eigenverbrauch, des selbst erzeugten Stroms. Er brauche bei weiter steigenden Preisen nicht vom Stromanbieter bezogen werden.

Wo denn der Stromspeicher in seiner Kalkulation versteckt sei, wurde Léonard von den Zuhörern gefragt. Der Strom werde doch vor allem am Abend gebraucht, wenn die Sonne nicht scheine. Den brauche man in seinem Beispiel nicht, so Léonard. Er hält 20 bis 30 Prozent Eigenverbrauch tagsüber für realistisch. So verbrauche ein normaler Haushalt Strom zum Kochen, für die Waschmaschine, den Kühlschrank oder die Gefriertruhe. Speicherlösungen seien gegenwärtig trotz Förderung noch zu teuer. In vielleicht fünf Jahren würden sie sich rechnen. Und dann könne man nachrüsten.  Dann ließe sich der Eigenverbrauch noch erhöhen. Bei einem passenden Gebäude und Eigenverbrauch, so sein Fazit, sei eine Photovoltaik-Anlage noch immer profitabel.

Die LED-Beleuchtung war zweites Thema an diesem Abend. Licht gebe zum Beispiel Sicherheit in einer S-Bahn-Station, fördere das Wohlbefinden abends vor dem Kamin, beleuchte effektvoll die Außenfassade eines Restaurants, werfe Schatten, kontrastiere das Hochhauspanorama Frankfurts am Main oder schaffe eine heimelige Atmosphäre in einer Kneipe. Die Geschichte des Lichts reiche vom offenen Feuer, Fackel, Öllampe, Glühlampe bis zur vielfach nutzbaren LED-Beleuchtung. Über den jeweiligen Verwendungszweck entscheide das Licht-Spektrum, so Léonhard. LED (Licht Emittierend Diaode) sei da nahe dem Sonnenlicht, welches das komplette Spektrum enthalte und der Glühlampe. Die jeweils benötigte Leuchtfarbe – abhängig vom Beleuchtungszweck – werde durch Phosphor-Leuchtschichten erzeugt.

Obwohl noch relativ teuer, überzeugen die LED-Vorteile. Im Vergleich zu Halogen und Glühbirne spare LED 80 Prozent und gegenüber der Leuchtstoffröhre mehr als 50 Prozent an Energie. Der Wirkungsgrad sei mit mehr Licht und weniger Wärme sehr hoch, die Lebensdauer vielfach länger. LED sei sehr umweltfreundlich (kein Quecksilber und recycelbar) und die Lichtfarbe in einem breiten Spektrum von 2700 bis 6500 Kelvin (das Maß für die Farbtemperatur) wählbar. Abschließend ersetzte der Beleuchtungsexperte in einer Stehlampe zwei von vier Glühbirnen durch LED-Lampen. Dieser direkte Praxisvergleich überzeugte auch die letzten Skeptiker unter den Zuschauern. „Beide Themen haben mir noch einmal gezeigt, dass unser Weg zu erneuerbaren Energien unumkehrbar ist“, befand die EES-Vorsitzende Dr. Jutta Kneißel zum Abschluss der Veranstaltung. „Daran werden auch die Störfeuer der großen Energiekonzerne und aus der Politik nichts ändern.“

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„Es braucht einen Kümmerer“

aus dem Kreis-Anzeiger vom 27. April 2019

 

Resolution

Der Verein Erneuerbare Energien für Schotten fordert die Stadt Schotten auf, den im Juli auslaufenden Vertrag mit dem Klimaschutzmanager Richard Lang zu verlängern.

Begründung:

Angesichts der zunehmenden Klimaerwärmung genügt es nicht mehr, sich auf die Politik der Bundesregierung oder der europäischen Union zu verlassen (wie auch die Schülerproteste „Fridays for Future“ eindringlich zeigen), sondern hier ist es wichtig, dass jeder soweit er kann seinen Beitrag leistet, um die absehbare Klimakatastrophe einzugrenzen. Das gilt auch für die Stadt Schotten, die sich in einem Leitbild schon vor Jahren darauf verpflichtet hat, auf fossile Energieträger soweit wie möglich zu verzichten.

Seit 2016 beschäftigt Schotten gemeinsam mit Nidda einen Klimaschutzmanager. Die Förderung für die ersten 3 Jahre lag bei 90 % der Personalkosten. Hier entfielen auf Schotten also 5 %. Für die weiteren Jahre liegt die Förderung bei 50 %. Schotten müsste also 25 % aufbringen. Das sind ca. 22.000 € pro Jahr.

Welchen Nutzen hat ein Klimaschutzmanager für die Stadt?

  1. Die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt im Bereich erneuerbare Energien hat mit einem Klimaschutzmanager eine bessere Wirkung. Das gilt z.B. für die Energieberatung mit Hinweisen zu Fördermitteln oder für thematische Ausstellungen wie die Passivhaus-Ausstellung und wechselnde Ausstellungen im Rathaus zum Thema Energieeinsparungen. Dazu gibt es auch Kontakte mit der Sparkasse, um ein breiteres Publikum anzusprechen.
  2. Ein Klimaschutzmanager treibt die Energieeffizienz in städtischen Gebäuden voran, wie den Heizungskesseltausch in den DGHs und plant gemeinsam mit der Stadt regelmäßige energetische Sanierungen, die mittel- und langfristig erhebliche Kosten sparen.
  3. Ein Klimaschutzmanager akquiriert Projekte für die Stadt wie Förderzuschüsse für eine PV Anlage auf dem Schwimmbad oder einen Förderzuschuss für den geplanten Pumpenaustausch.
  4. Ein Klimaschutzmanager plant gemeinsam mit der Stadt die E-Mobilität städtischer Fahrzeuge und beantragt Fördermittel für die Anschaffung von E-Fahrzeugen für die Verwaltung und den Bauhof.
  5. Ein zukünftiger Schwerpunkt liegt im Thema Energie-Effizienz und in Investitionen in erneuerbare Energien im Bereich „Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistung“ mit dem Ziel, die jeweiligen Akteure zu informieren und zu motivieren.
  6. Außerdem repräsentiert der Klimaschutzmanager Schotten im KENO (Kommunales Energieeffizienz Netzwerk Oberhessen), welches als Ziel hat die Energieeffizienz der Städtischen Liegenschaften zu verbessern und das Kommunale Energiemanagement zu steigern.

 

Diese Aktivitäten lassen sich im normalen Geschäftsbetrieb der Stadtverwaltung nicht nebenbei erledigen. Es braucht einen Kümmerer. Hungen und Wölfersheim, mit denen zusammen wir das Klimaschutzkonzept erstellt haben, haben einen. Nidda hat neben dem Klimaschutzmanager noch eine weitere halbe Stelle in dem Bereich. Die Stadt Schotten sollte dieses wichtige Thema für unsere Zukunft nicht vernachlässigen. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie auch vor Ort zielgerichtet und mit Nachdruck vorangetrieben wird.

Beschlossen auf der Jahresmitgliederversammlung am 9. April 2019

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Fridays for Future

Schülerdemo auf dem Frankfurter Römer

6.000 Schülerinnen und Schüler demonstrierten am 15. März 2019 in Frankfurt, dem weltweiten Aktionstag gegen den Klimawandel. Die Politiker hätten weltweit offensichtlich noch immer nicht begriffen, dass sie dabei sind die Zukunft von Natur und Menschheit  zu verspielen. Sie mü.ssten endlich handeln und zwar jetzt.

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Spende an den EES

Bericht im Kreis-Anzeiger vom 9. März 2019

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Autark – Leben mit der Energiewende

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Ursachen von Schimmelbildung

Im Anschluss an die Führung durch die neue Heizanlage im DGH Sichenhausen referierte Richard Lang, Klimaschutzmanager der Stadt Schotten, über die verschiedenen Ursachen von Schimmelbildung.

„Schimmel braucht Feuchtigkeit. Ab einer Luftfeuchtigkeit von 60% wird es kritisch. Nach 14 Tagen hat sich der Schimmel in der Regel gebildet und seinen Standort gefestigt. Daher ist es besonders wichtig täglich zu lüften um gegen eine hohe Luftfeuchtigkeit entgegenzutreten. Besonders nach Aktivitäten bei denen viel Wasserdampf freigesetzt wird, wie beim Duschen oder Kochen. Dabei ist es am effizientesten den Raum oder die gesamte Etage einmal Stoßzulüften“ erklärte Lang.

Wer jedoch schon einen Schimmelbefall im Eigenheim hat, kann versuchen, ihn mechanisch mit einem Schwamm und Wasser  zu entfernen. Wenn der gröbste Schimmel entfernt ist, kann man dann mit chemischer Unterstützung von Ethylalkohol oder Wasserstoffperoxid dem restlichen Schimmel an den Kragen gehen. Wichtig hierbei ist, dass man bloß nicht mit dem Staubsauger den Schimmel absaugt, da sonst die Sporen weiter verteilt werden und es gesundheitsschädigend ist.

Wer aber einen starken Schimmelbefall hat sollte besser einen Fachmann zu Rate  ziehen. Diese gibt es einerseits bei der Verbraucherzentrale aber auch Schottens Energieberater Roland Kolb kann da weiterhelfen. Er berät Sie kostenlos in seinen monatlichen Terminen zu Themen rund um Energie, Sanierungen und Förderprogrammen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Startseite unter www.schotten.de.

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