Stadt Schotten investiert in die energetische Sanierung ihrer Gebäude

Bereits 4 Dorfgemeinschaftshäuser wurden in den letzten Jahren mit einer Umwelt- und verbrauchsfreundlichen Pelletheizung ausgestattet. Der Verein Erneuerbare Energien für Schotten hatte gemeinsam mit der Stadt zu einer Besichtigung im DGH Sichenhausen eingeladen.Der Referent Benjamin Göbl, Bauabteilung der Stadt Schotten, erläuterte die verschiedenen Vor- und Nachteile einer Pelletheizung.

Benjamin Göbl vor dem 8,5t Sacksilo der Pelletheizung im DGH Sichenhausen

„Das Umrüsten auf Pelletheizungen lohnt sich besonders, wenn man sowieso schon Raum für die Heizmittellagerung bereitstellt, so wie man es bei einer Ölheizung tut. Diesen Raum kann man optimal als Pelletbunker nutzen. Außerdem ist der Vorteil beim Pellet, dass es sich um ein regionales Erzeugnis handelt und nicht aus Fernost kommt und somit nicht von starken Preisschwankungen jeglicher Art beeinträchtigt wird.“ führte Göbl aus. Die Sorgen der Interessenten, dass man ständig den Aschebehälter leeren müsste, konnte Göbl direkt beruhigen. „Wenn man Holzpellets nach DIN beschafft, muss man nur einmal pro Jahr den Aschebehälter leeren.“

Ein weiterer Vorzug der Pelletheizung ist, dass man kein Gefahrengut mehr lagert, verglichen mit Heizöl. Dadurch hat man auch weniger Auflagen. Nach der theoretischen Einführung konnten die Interessierten sich dann ein Bild der Pelletheizung machen. Zum einen beeindruckte die Informationstechnik, welche am Pelletkessel angebaut ist. Auf dem Touchscreen konnte man sich unterschiedliche Informationen und Daten veranschaulichen lassen zum Beispiel den aktuellen Verbrauch, aber auch rückwirkend den Verbrauch des letzten Monats oder der letzten 24 Stunden. Dadurch ist es kein Problem sich einen Überblick zu verschaffen wie hoch der Pelletverbrauch ist, da er durch einen Blick in den Pelletbunker schwer ist abzuschätzen.

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