Termine 2020

 Auslaufen der EEG-Förderung – Was nun? 

Im Jahr 2000 wurde das Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG) beschlossen. Es regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz und garantiert deren Erzeugern für 20 Jahre feste Einspeisevergütungen. Die ersten Anlagen fallen 2021 aus der Vergütung, ohne dass bereits eine klare Nachfolgeregelung besteht. Immer mehr Betreiber von derartigen Anlagen fragen sich, was sie jetzt tun können. Kostenloser Strom aus erneuerbaren Quellen wird demnächst ohne Not abgeregelt! 

Darüber hinaus wurden ehrgeizige Ziele zum Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtstrom-erzeugung formuliert. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung soll bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 % und bis 2035 auf 55 bis 60 % erhöht werden. Im Jahr 2013 wurde ein „Deckel“ von 52 Gigawatt festgelegt, bis zu dessen Erreichen noch eine Vergütung zwischen 0,1199 € für kleine und 0,1049 € für große Anlagen gezahlt wird. Ist diese Obergrenze erreicht – und das könnte schon im Mai dieses Jahres der Fall sein – entfällt die Vergütung ganz. Wir fragen uns, wie dann die ehrgeizigen Ziele erreicht werden sollen und was das für die Beschäftigungssituation in der Branche bedeutet? Tausende Arbeitsplätze und die letzten, hoffnungsvollen Reste deutscher Solarindustrie stehen auf dem Spiel! 

Referent ist

Dipl. -Ing. Achim Parbel

vom Vorstand der Mittelhessischen Energiegenossenschaft eG MiEG. 

Montag, dem 30. März 2020

19.00 Uhr – ca. 20.30 Uhr

 im DGH Rainrod, Eichelsächser Str. 10 

63679 Schotten

 

 

 

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